Linux ist kostenlos
Das heißt, man kann sich Tausende von Programmen legal und kostenfrei aus dem Internet holen. Billiger, schneller und komfortabler ist es aber, sich eine Distribution zu kaufen (50 - 80 Euro).
In dieser Distribution sind dann meistens mehr Programme enthalten als man installieren und benutzen will, im Gegensatz zu den 100-300 Euro für Windows, mit dem man immerhin Textdateien schreiben kann.
Linux ist stabil
Jeder Windowsnutzer kennt die Meldung: "Es ist nicht genügend ... blabla ... Booten sie neu um das Problem zu beheben." Und jeder denkt sich, das ist normal bei Computern. Wenn man sie zu lange anlässt, fangen sie halt an Probleme zu machen.
Nun, richtige Betriebssysteme kennen dieses Problem kaum. Wenn es dennoch existiert, ist es ein Fehler und liegt nicht in der Natur der Sache. Es ist keine Seltenheit, daß Linuxrechner anstandslos hundert Tage und mehr laufen ohne Mucken zu machen. Wenn Probleme auftauchen, kann man herausfinden, woher diese kommen und die Fehler beseitigen (lassen), siehe oben unter Community.
Linuxprogramme sind vielfach mindestens genauso stabil wie kostenpflichtige Windowsprogramme. Das liegt daran, daß der Autor ein Anliegen hat, daß das Programm stabil ist, das ist eine Frage der Ehre. Windowsprogramme hingegen müssen nur so stabil sein, daß der Benutzer sich auch die nächste Version kaufen wird. Die Programme müssen sich finanziell rechnen. Dieses Problem hat freie Software nicht, also legt man oft mehr Wert auf Fehlerbereinigung als die Softwarefirmen.
Linux gewährt Freiheit
Unter Linux entscheidet man selber, welches Programm man installiert und welches nicht. Einen zwangsvorinstallierten Browser, den man vielleicht gar nicht nutzen möchte, gibt es nicht.
Man hat jederzeit unter Kontrolle welche Programme laufen. Beim Systemstart werden nicht unwillentlich Programme gestartet, die dazu dienen, irgendwelche Daten zu Firmen zu übertragen.
Es gibt keine Zwangsaktivierung wie in WindowsXP und OfficeXP.
Linux ist flexibel
Wenn man will, läßt man seine Arbeitsoberfläche so aussehen wie keine andere. Oder man nimmt eine vorgefertigte Einstellung (Theme), die sich andere Leute ausgedacht haben. (z.B. so wie Windows, Mac OS, ...)
Linux selbst kann man so abspecken, daß es auch auf einem Organizer (Palm, PocketPC) läuft. Oder man betreibt einen Webserver damit, rendert den Film "Titanic", bastelt sich einen MP3-Player, der samt Betriebssystem auf eine Diskette passt, ...
Linux verlangt nicht immer wieder neue Hardware
Für alte Hardware gibt es immer noch Treiber für die neuesten Linuxversionen, da diese im Quellcode vorliegen und immer an das Betriebssystem angepaßt werden können.
Treiberkonflikte gibt es unter Linux so gut wie gar nicht. Wenn es welche gibt, kann man sie melden und sie werden beseitigt.
Der gleichzeitige Betrieb mehrerer Sound-, Netzwerk-, TV- und Grafikkarten ist möglich.
Linux arbeitet problemlos mit Windowsrechnern zusammen
Wenn man will, kann man ein Windowsprogramm in einem Emulator auf einem Linuxrechner starten, der Benutzer aber sitzt an einem Windowsrechner. Dies ist z.B. sinnvoll, wenn der Windowsrechner viel langsamer als der Linuxrechner ist und man ein rechenintensives Programm benutzen will.
Oder man benutzt einen Linuxrechner für beliebig viele Windowsrechner als Schutzwall (Firewall) für die Einwahl ins Internet. Diese Lösung nutzt man in Firmen sehr oft.
Oder man benutzt einen Linuxrechner als Dateien- oder Druckerserver für mehrere Windowsrechner. Auch wenn im Explorer steht, daß das Netzlaufwerk einem Windows-NT-Rechner gehört, hat das nichts zu sagen :-) .
Linux ist eine große Familie (Community)
Wenn ein Programm einen Fehler hat, kann man den Autor deswegen anmailen, dieser ist glücklich darüber und wird den Fehler beheben. Natürlich darf man den Fehler auch selbst beheben und dem Autor die Korrektur (den Patch) zuschicken. Auf diese Weise ist Linux entstanden und immer besser geworden.
Wenn man Fragen zu Linux hat, gibt es viele Wege, Antworten zu bekommen: Linux-Seiten, newsgroups, LUGs, HOWTOs, man-pages,...
Linux macht Viren das Leben schwer
Linux ist so konzipiert, daß Viren kaum Schaden anrichten können. Davon abgesehen, daß es keine nennenswerte Anzahl an Linux-Viren gibt, muß man sich diese erst einmal mehr oder weniger wissentlich installieren.
Windows-Viren, Dialer und Trojaner funktionieren nicht unter Linux.
Ein Schlüsselloch für Viren sind Sicherheitslücken in wichtigen Programmen. Diese werden in der Regel wenige Stunden nach Bekanntwerden gestopft, siehe oben unter Community.
Linux kann viele Dinge, die Windows 9x nicht kann.
Wenn man mehrere PCs vernetzt, braucht nur einer von Ihnen eine Festplatte, CD-ROM oder Floppy.
Denn Linux kann auch über das Netzwerk booten.
Das heißt, ein 486er mit 16MB RAM und Netzwerkkarte benutzt einfach (den schnelleren) Prozessor und die Festplatte (und auch Modem, Drucker, ...) eines anderen Rechners und ist damit genauso schnell. Dies kann man sich so vorstellen, als hätte man einen PC, an dem zwei (oder auch zwanzig) Leute gleichzeitig arbeiten können.
Man kann Linux auch über das Internet installieren oder updaten !
Linux und die allermeisten Programme sind frei (im Sinne von Redefreiheit)
Das heißt, man darf ein Programm nach Belieben umschreiben.




Wie man sieht, gibt es eine Fülle an Möglichkeiten mit Linux. Wer diese Möglichkeiten gar nicht haben will und mit gelegentlichen Neuinstallationen und Neustarts leben kann und das nötige Geld für Programme aufbringen kann (es sei denn, er benutzt Raubkopien, was auch sehr teurer werden kann), dem rate ich zu Microsoft Windows (TM). Empfehlen kann ich aber dann viel eher einen Apple. Diese Computer sind einfacher zu bedienen als jegliche Windowskiste.

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